Bundesliga-Vorbericht – Der neue Trainer gegen den neuen Trainer | #SV98BMG

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Am Samstag, 21. Januar, wird es nach der Winterpause und dem Trainingslager mit unserem neuen Trainer Torsten Frings wieder ernst. Die Lilien empfangen dann am 17. Spieltag Borussia Mönchengladbach, ebenfalls mit einem neuen Trainer an ihrer Seite.

Ab diesem Spieltag geht es für unsere Lilien um den Klassenerhalt und auch Dieter Hecking und seine Truppe müssen unbedingt um Punkte kämpfen.
Allein diese Tatsache verleiht diesem Spiel schon im Vorfeld eine enorme Brisanz.

Wer sind eigentlich unsere Gegner und was macht das Besondere an ihnen aus? In vielen Berichten über  Borussia Mönchengladbach wird das Team auch als „Fohlenelf“ bezeichnet. Spricht dieser Spitzname für herausragende Spieler, die man als gute Pferde im Stall bezeichnet?

Mit guten Spielern kann man den Namen Fohlenelf  schon erklären, aber die sind längst nicht mehr aktiv. Der Name Fohlenelf entstand in den 70er Jahren , als die Borussia sehr erfolgreich war.
Zwischen 1970 und 1980 holte der Verein fünf Mal die Deutsche Meisterschaft und wurde zweimal UEFA-Pokalsieger. Aber erklärt das diesen Namen? Eher nicht. Dieser entstand nämlich aufgrund der Spielweise des Teams. Die Mannschaft mit bekannten Akteuren wie  Günter Netzer, Berti Vogts und Jupp, war sehr jung. Zusätzlich spielten die Spieler, die damals von Hennes Weisweiler trainiert wurden, immer sehr schnell nach vorne  –  sie  galoppierten geradezu zum Tor des Gegners. So entstand der Name Fohlenelf für das offensive, temporeiche  junge Team aus Gladbach.  Die Fohlen machten ihrem Namen alle Ehre und spielten in jedem Spiel frech und ungezwungen nach vorne.

Aus keiner anderen Bundesligamannschaft waren jemals so viele Kultspieler und berühmte Trainer hervorgegangen. Günter Netzer, Rainer Bonhof, Lothar Matthäus, Jupp Heynckes, Berti Vogts oder Uwe Kamps sind nur einige davon. Uwe Kamps stand von März 1983 bis Mai 2004 bei Gladbach im Tor und ist damit der Spieler, der am längsten ein Bundesligator verteidigte.

Die Bilanz der Lilien gegen Mannschaften, die in dieser Saison mit neuem Trainer gegen sie antraten, ist gemischt.  Aber auch Mönchengladbach läuft seiner guten Form hinterher und hofft mit dem erfahrenen  Dieter Hecking auch auf ein Wunder. So steht nun am Samstag auf der einen Seite der erfahrene Trainer und auf der anderen Seite das Greenhorn Torsten Frings an der Seitenlinie.

Kurios wird das Spiel am 21. Januar  allemal, denn beide Mannschaften kämpfen für ein bestimmtes Ziel. Die Borussia um ihre Form wiederzufinden und die Lilien um den Klassenerhalt.

Wem ich die Daumen drücke, das ist wohl allen klar.

Autorin: Karin Hohlen

 

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